Erfolgreiche Deutschlandtour

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JEMAH-Deutschlandtour
JEMAH und die Chancen der modernen Medizin

Als Schirmherr der JEMAH-Deutschlandtour in Hannover eröffnete Landtagsvizepräsident Frank Oesterhelweg am 15.09.2018 mit seinem Grußwort die Veranstaltung. Im Hörsaal der Medizinischen Hochschule Hannover sprach er sehr kritisch über die  teils schlechte Versorgung von Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler und die Versäumnisse in der Politik bezüglich des Themas. Viele Fachvorträge und Erfahrungsberichte betroffener Patienten über neue Möglichkeit der Medizin und die schlechte Umsetzungsmöglichkeit durch fehlende Rahmenbedingungen machten dieses Symposium zu einer großen Diskussionsplattform. Gerade der Umgang mit dieser Risikopatientengruppe in kardiologiefremden  Fachbereichen funktioniert derzeit, selbst in den überregionalen EMAH-Zentren, nur bedingt. Hier müssen noch neue Strukturen geschaffen werden, dass Patienten mit einem angeborenem Herzfehler nicht bei vermeintlichen Routineeingriffen, wie einer Blinddarm- oder Knieoperation, in eine gesundheitlich prekäre Lage gebracht werden und sich am Ende auf einer kardiologischen Intensivstation wiederfinden. Oft liegen hier die Fehler, in der Unterschätzung des Narkoserisikos anderer Fachabteilungen bei EMAH-Patienten. Moderiert wurde die Veranstaltung durch PD Dr. Harald Bertram (Leiter der EMAH-Kardiologie, MHH) und Prof. Dr. Hans-Carlo Kallfelz (ehemaliger Direkter der Kinderkardiologie, MHH). 

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Eröffnungsworte des Schirmherren und Landtagsvizepräsidenten Frank Oesterhelweg (rechts) und
Prof. Dr. Hans-Carlo Kallfelz (links).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Prof. Dr. Christian Veltmann,
Leiter der Rhythmologie, MHH spricht über Herzrhythmusstörungen bei angeborenen Herzfehlern und dem neuen 
Micra-Schrittmacher.
 
 
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